Recap Woche 40: Khmer sweets
- 19. Juni
- 3 Min. Lesezeit
Diese Woche ist nicht viel passiert, deshalb wird das hier das womöglich kürzeste Wochen-Recap meiner Zeit in Kambodscha😅 mit einem kleinen Exkurs in die kambodschanische Küche am Ende 😉
Zuerst einmal hatte ich ein entspanntes Wochenende. Nach meiner samstäglichen Jogging-Runde war ich abends mit meinen Mitfreiwilligen auf der Bassac Lane und wir haben einen sehr guten Mocktail getrunken 🍸
Sonntags habe ich mich mit einer Freundin getroffen, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Es war schön, dass wir mal wieder ein bisschen quatschen und Zeit zusammen verbringen konnten 🥰
Auf der Arbeit haben wir unsere Texte noch einmal Korrekturgelesen und ein paar Verbesserungen vorgenommen. Auf einige Rückmeldungen warten wir aber noch, die werden wir dann nächste Woche einarbeiten. Daneben haben wir schonmal überlegt, welche Dokumente, Bilder und Objekte wir in unsere Ausstellung einbauen können.
Außerdem laufen gerade die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zum ersten Jubiläum der Aufnahme von Tuol Sleng, Choeung Ek und M-13 in das UNESCO-Weltkulturerbe. An denen bin ich allerdings nicht wirklich beteiligt, das machen hauptsächlich meine Kolleg:innen.
Zur Zeit beschäftige ich mich auch ein bisschen mit der kambodschanischen Küche und versuche - mal mehr, mal weniger erfolgreich - kambodschanische Gerichte und Leckereien nachzumachen. Tatsächlich ist das manchmal gar nicht so einfach, weil es schwierig ist, überhaupt Rezepte zu finden 😅. Und auch meine Kolleg:innen wissen bei vielen der Snacks, die man hier so kaufen kann, nicht, wie sie gemacht werden. Das ergibt auch total Sinn, weil man die in der Regel nicht selbst macht, schließlich kann man sie ja immer kaufen (und teuer sind sie auch nicht). Für mich macht es das allerdings komplizierter, denn ich möchte sie ja selbst machen, um sie ggf. auch in Deutschland machen zu können😊.
Nach einiger Recherchearbeit habe ich inzwischen zu vielen Sweets herausfinden können, wie man sie macht, jetzt probiere ich, ob die Rezepte auch tatsächlich funktionieren.
Die allermeisten Snacks und Naschereien sind entweder frittiert oder gedämpft. Erzählt habe ich ja schon von fried bananas oder fried Süßkartoffeln, aber es gibt auch sehr viele verschiedene Arten von Reisbällchen, besser gesagt, Bällchen aus Reismehl (oder Klebreismehl, das weiß ich noch nicht so genau😅), die, entweder gefüllt oder ungefüllt, mit oder ohne Sesam außen, süß oder herzhaft, frittiert werden.
Sehr bekannt ist auch in Bananenblättern gedämpfter Reis, der auch mit verschiedenen Dingen gefüllt werden kann. Aber auch Dumplings (die aus China kommen) sind sehr verbreitet unter den gedämpften Snacks. Die sind mir bei meinem letzten Versuch etwas misslungen, aber immerhin die Füllung hat gut geschmeckt😂
Daneben gibt es auch einige Nachtische, die man nicht so auf der Hand essen kann. Also so etwas wie Tapiokapudding oder ähnliches mit verschiedenen Arten von Bohnen, wahlweise mit Kokos, Banane oder anderen Toppings, gerne auch mit Kürbis.
Was auch sehr lecker schmeckt und vor allem in den heißen Monaten viel verkauft wurde, ist geschreddertes Eis mit verschiedenen Toppings. Wir hatten bspw. mal eines mit Kokos, verschiedenen Soßen, Jelly und Palmzucker, an sich kann man das aber toppen, wie man möchte.
Einer meiner Lieblingsnachtische ist Klebreis (besser bekannt als Sticky Rice). Aber nicht in der klassischen Variante mit Mango und Kokossoße, sondern quasi als Blechkuchen. Ich hab mich sehr gefreut, als ich ein Rezept dazu gefunden habe, jetzt muss ich es nur noch ausprobieren😊
Vielleicht kommt also demnächst mal die ein oder andere Anekdote über ge- oder misslungene Versuche, Khmer Snacks nachzumachen😂


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