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Recap Woche 41: Mein erster Halbmarathon

  • 25. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Diese Woche ist an sich nicht viel passiert. Außer das Wochenende, das war sehr aufregend, anstrengend und wunderschön. Aber ich möchte vorne anfangen 😊

Auf der Arbeit beschäftigt uns (bzw. hauptsächlich meine Kolleg:innen) aktuell das Jubiläum zur Aufnahme von Tuol Sleng, M-13 und Choeung Ek in das UNESCO-Weltkulturerbe im Juli. Ich arbeite gerade noch an den Texten für unsere Ausstellung. Nachdem wir uns noch einmal von verschiedenen Personen Rückmeldung dazu geholt haben, gibt es noch ein paar Punkte, die wir nochmal überarbeiten wollen. Vor allem müssen wir ein bisschen kürzen😅. Jetzt aber genug zur Arbeit, denn der nicht-Arbeits-Teil diese Woche war viel spannender 😊

Am Sonntag fand der Phnom Penh International Half Marathon statt. Und ich hatte mich dafür angemeldet, weil ich mir dachte, warum nicht? Man braucht ja ab und zu mal neue Herausforderungen😉

Also bin ich freitags nach der Arbeit zum Botum Vatey Park gegangen, um meine Startnummer und mein T-Shirt abzuholen. Das hat meine Vorfreude nochmal gesteigert. Samstagmorgens bin ich dann mit einem Running Club (von denen es hier echt viele gibt) entspannte 5km gelaufen, denn wir wollten uns ja nicht überanstrengen. Das war total schön! Die Menschen waren super nett und auch die Atmosphäre insgesamt war sehr motivierend. Besonders cool fand ich, dass wir nach dem Laufen noch ein bisschen zusammen gesessen und Motivationsplakate gemalt haben. Die sind echt gut geworden🙂

Sonntags fand also der Halbmarathon statt. Um 05:10h morgens - noch vor Sonnenaufgang - sollte der Lauf starten, deshalb bin ich um 04:00h aufgestanden🥱. Das ist zwar sehr früh, aber erstaunlicherweise war ich gar nicht müde (ich bin am Vortag auch um 08:00h schlafen gegangen 😅). Zwischenzeitlich hatte ich ein bisschen Sorge, zu spät zu kommen, weil mein Tuktuk sehr weit weg war und länger gebraucht hat als erwartet. Da um diese Uhrzeit aber kaum Verkehr war, hat letztlich zum Glück alles gepasst. Ich war pünktlich am Startpunkt und hatte auch noch Zeit, mich kurz aufzuwärmen und so. Ein bisschen aufgeregt war ich schon, aber es war positive Vorfreude auf die kommenden 21 km.

Als wir um kurz nach 5 losgelaufen sind, war es noch dunkel. Beim Laufen haben wir also den Sonnenaufgang gesehen, was definitiv eines meiner Highlights war 🌇. Allgemein war es eine besondere Atmosphäre, der Stadt beim Aufwachen zuzuschauen✨

Mit fortschreitenden Kilometern wurde mir dann irgendwann ein bisschen langweilig, weil es sehr monoton wurde und der eine Streckenabschnitt nicht soooo schön zu laufen war. Außerdem wurde es langsam ein bisschen warm, weil die Sonne ja aufgegangen war🫠. Spätestens ab Kilometer 18 hat die Motivation für den quasi bevorstehenden Endspurt das Laufen aber wieder erleichtert. Und schließlich bin ich nach erfolgreichen 02:38h im Ziel angekommen🥳

Nach einer Stärkung habe ich mit den anderen von dem Running club die anderen Läufer:innen angefeuert und bin dann irgendwann nach Hause gegangen. Dort habe ich mir erstmal Pancakes zum Frühstück gemacht😋. Den Rest des Tages habe ich auch relaxed - und war erstaunt, dass ich keinen Muskelkater hatte😊



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