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Wie kamen die Khmer Rouge an die Macht?

  • 13. Aug.
  • 9 Min. Lesezeit

Einer meiner Blogartikel beschäftigt sich schon mit den Ursprüngen der kommunistischen Bewegung in Kambodscha - er erklärt aber noch nicht, wie die Khmer Rouge es geschafft haben, die gesamte Macht in Kambodscha zu übernehmen. Diese Frage versucht der jetzige Artikel zu beantworten. Wie fast immer in der Geschichte lässt sich schon mal festhalten, dass es ein Bündel aus verschiedenen Ursachen ist, die zur Herrschaft der Roten Khmer geführt haben, jetzt aber von vorne.

Ausgangssituation

Bis Anfang der 1960er Jahre waren die Roten Khmer eine ziemlich unbedeutende politische Minderheit in Kambodscha. Unter der Herrschaft von Prinz Sihanouk wurden ihre Mitglieder verfolgt, weshalb sich die Führung der kommunistischen Partei in die Provinz Ratanakiri, einer Gebirgsregion an der vietnamesischen Grenze, zurückzog. Ab 1962 wurde die Partei von Pol Pot, dem sogenannten "Bruder Nummer Eins", geführt. Er brach mit der Freundschaft zu Vietnam und näherte sich China an.

Mit ihrer Arbeit im Untergrund schaffte es die Kommunistische Partei Kambodschas (KPK) nicht, einen Volksaufstand - geschweige denn eine Revolution - zu organisieren.

Unabhängig davon brachen im Jahr 1967 in der Provinz Battambang im Westen Kambodschas Bauernaufstände aus, die Prinz Sihanouk von seinem Militär brutal niederschlagen ließ. Die Ursachen dieser Aufstände waren wirtschaftlicher Natur, die Khmer Rouge sahen sie aber als Zeichen, dass die Bauernschaft revolutionäres Potenzial besitze. Infolge dieser Aufstände weiteten die Khmer Rouge ihr Einflussgebiet aus, richteten Partei- und Propagandazellen in den aufständischen Gebieten ein und gründeten die „Revolutionsarmee Kampuchea“. Damit begann der Guerilla-Kampf der Khmer Rouge, der noch lange Zeit andauerte.

"Pendelpolitik" Sihanouks

Währenddessen verfolgte Prinz Sihanouk in Phnom Penh eine teilweise widersprüchliche Politik. Zunächst bewegte er sich politisch nach links, indem er die nordvietnamesischen Kader im Kampf gegen die USA unterstützte. Dies erfolgte dadurch, dass die Versorgungswege der Nordvietnamesischen Armee (NVA) für die im Süden Vietnams kämpfenden Vietcong durch kambodschanisches Territorium führten und Prinz Sihanouk dies unterstützte. Er erweiterte den sogenannten Ho-Chi-Minh-Pfad sogar um den nach ihm benannten Sihanouk-Pfad, der weiter im Westen Kambodschas verlief (den genauen Verlauf zeigt die Grafik etwas weiter unten).

Gleichzeitig versuchte Prinz Sihanouk, gute Beziehungen zu den USA zu unterhalten. So tolerierte er bspw. die Bombenangriffe der USA auf den Ho-Chi-Minh-Pfad und damit kambodschanisches Gebiet. Später sagte er, er habe davon nichts gewusst, die USA behaupten, sie hätten ihn vorher informiert.

Seine oberste Devise – im Kontext des Kalten Kriegs quasi unmöglich – war eine außenpolitische Neutralität und Blockfreiheit. Durch seine ständig wechselnden politischen Avancen verscherzte er es sich allerdings innenpolitisch sowohl mit dem linken als auch mit dem rechten Lager. Dementsprechend wurde seine Herrschaft zunehmend autokratisch und repressiv gegenüber politischen Gegnern jeglicher Couleur.

Sihanouks Politik machte Kambodscha zu einem Teil der internationalen Konflikte, vor allem des Vietnamkriegs, der als Stellvertreterkrieg im Kalten Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion geführt wurde. Als die USA ab 1962 vereinzelt, ab 1965 regelmäßig Luftangriffe auf kambodschanisches Territorium flogen, sank die Zustimmung in der Bevölkerung für seine Politik weiter.

Infolgedessen überließ Prinz Sihanouk im Jahr 1968 Lon Nol die Regierungsgeschäfte und widmete sich der Produktion von Filmen, zumeist mit sich selbst in der Hauptrolle.

Lon Nol war ein ehemaliger General, der im Zuge der Niederschlagung der Bauernaufstände 1967 als sehr brutal bekannt geworden war und kurzzeitig zurücktreten musste. Später wurde er Verteidigungsminister und Oberbefehlshaber der Armee. Als Sihanouk ihm die Regierungsgeschäfte überließ, war er Premierminister des Königreichs Kambodscha.

Der Vietnamkrieg in Kambodscha

Im Vietnamkrieg kämpfte die Nordvietnamesische Armee (NVA) an der Seite der „Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams“, im Westen als „Vietcong“ bezeichnet, seit 1955 gegen Südvietnam, das mit den USA verbündet war. Um die Vietcong mit Nahrungsmitteln, Waffen und Munition zu versorgen, etablierte die NVA den sogenannten Ho-Chi-Minh-Pfad, benannt nach dem Anführer der Kommunistischen Partei und Nationalhelden Nordvietnams, Ho Chi Minh. Ein Teil dieses Pfades führte über kambodschanisches Territorium, was Prinz Sihanouk im Rahmen seiner Neutralitätspolitik tolerierte und durch neue Versorgungsrouten, den sogenannten Sihanouk-Pfad, auch aktiv unterstützte.

Die kambodschanische Unterstützung für Nordvietnam führte dazu, dass die USA ab 1962 vereinzelt kambodschanisches Territorium bombardierten. Ab 1965 wurden diese Angriffe regelmäßiger. Mit Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Richard Nixon nahmen sie schließlich ein neues Ausmaß an: von März 1969 bis Mai 1970 warf die US Air Force 108.000 Tonnen Sprengstoff über Kambodscha ab – etwa das Fünffache der Sprengkraft, die die Atombombe von Hiroshima hatte. Diese Angriffe waren im US-Militär streng geheim, die Piloten selbst wussten oftmals nicht, dass sie Kambodscha und nicht Vietnam bombardierten.

Später behaupteten die USA, Prinz Sihanouk habe von den Luftangriffen gewusst, somit seien sie völkerrechtskonform. Prinz Sihanouk dementierte das bis zu seinem Tod und sagte, er sei über die Angriffe nicht informiert gewesen. Auch in seinen Memoiren verurteilt er die US-Angriffe scharf.

Durch die Angriffe waren tausende Menschen gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Viele flohen in die Hauptstadt Phnom Penh, in der Hoffnung, dort in Sicherheit zu sein. Die Roten Khmer profitierten von den Angriffen insofern, als dass sie die USA zu ihrem Feind erklärten und ihnen den Kampf ansagten. Damit konnten sie zahlreiche neue Kader rekrutieren.

Lon-Nol-Regierung

Prinz Sihanouk verlor in den späten 1960er Jahren zunehmend die Kontrolle und Macht im Staat. Während er bei einer Auslandsreise in den USA war, putschte sich der vormals stellvertretende Premierminister Sisowath Sirik Matak (der Cousin Sihanouks) zusammen mit dem amtierenden Premierminister Lon Nol am 18. März 1970 an die Macht. Der General wurde von den USA unterstützt und rief eine Republik aus. Bis heute ist ungeklärt, ob die USA aktiv an dem Putsch beteiligt waren, in jedem Fall profitierten sie davon.

Die frisch ausgerufene Republik existierte allerdings mehr oder weniger nur auf dem Papier, denn in der Realität herrschte ein Bürgerkrieg, in dem sich Kämpfer der Khmer Rouge (unterstützt durch Vietcong) und Lon-Nol-Truppen, die von den USA unterstützt wurden, gegenüberstanden. Die Roten Khmer profitierten davon, dass die Mehrheit der kambodschanischen Bevölkerung den USA misstraute. Das lag an der US-amerikanischen Beteiligung im Vietnamkrieg, im Rahmen dessen sie zunehmend auch kambodschanisches Territorium bombardierten.

Die Regierung der Khmer-Republik tolerierte die vietnamesischen Truppen nicht länger auf kambodschanischem Territorium und verwies sie des Landes. Für die NVA war das dramatisch, denn dadurch drohte die Versorgung der Vietcong über den Ho-Chi-Minh-Pfad zusammenzubrechen. Deshalb überzeugten die nordvietnamesische Regierung und der chinesische Premierminister Zhou Enlai Prinz Sihanouk und Pol Pot davon, im Kampf gegen Lon Nol ein Bündnis zu schließen. Sihanouk willigte ein, weil er glaubte, die Khmer Rouge würden ihn wieder an die Macht bringen.

Als Ergebnis wurde im März 1970 die Nationale Einheitsfront Kampucheas (nach der französischen Abkürzung FUNK) gegründet. Zwei Monate später wurde dieser Front in einer Exilregierung, der „Königlichen Regierung der Nationalen Einheit Kampucheas“ (mit der französischen Abkürzung GRUNK), Gesicht und Form gegeben.

Mitgliedschaft der Roten Khmer in der GRUNK

Außer Sihanouk als Staatschef und Penn Nouth als Premierminister waren alle Mitglieder der GRUNK auch Mitglieder der Kommunistischen Partei, meist in der Bevölkerung bekannte Gesichter mit gemäßigten Ansichten.

Nur zwei Tage nach der Verkündung der Exilregierung im Mai 1970 rief Prinz Sihanouk die Bevölkerung dazu auf, sich den Roten Khmer im Kampf gegen Lon Nol anzuschließen. Für viele war dieser Aufruf der Hauptgrund, den Khmer Rouge beizutreten, denn Prinz Sihanouk genoss weiterhin hohes Ansehen, vor allem in bäuerlichen Kreisen, die eine sehr große Mehrheit der Bevölkerung stellten.

Durch den Aufruf Sihanouks wuchs die Armee der Roten Khmer erheblich: von 3.000 Soldaten im Jahr 1970 auf 40.000 Soldaten im Jahr 1973. Anfangs wurden die Soldaten von Vietcong-Kadern trainiert, ab 1972 nicht mehr, da die Roten Khmer eine zunehmend anti-vietnamesische Haltung einnahmen.

Für die Khmer Rouge war es einerseits ein großes Glück, dass sich durch die Zusammenarbeit mit Prinz Sihanouk so viele Menschen ihrer Bewegung anschlossen, gleichzeitig bedeutete das aber auch, dass die meisten der Menschen nicht von der Revolution und ihren Idealen überzeugt waren. Spätestens ab diesem Zeitpunkt sah sich die Kommunistische Partei deshalb, angelehnt an die Überzeugungen Lenins, als Organisation, die das noch "verblendete Volk" auf den richtigen Weg bringen müsse. Infolgedessen trat die KPK nur noch als "Angkar" auf.

„Angkar“ ist Khmer und bedeutet schlichtweg „die Organisation“. Im Demokratischen Kampuchea war es die einzige handelnde Institution, von der die Bevölkerung wusste. Die Regeln und das Handeln Angkars galten als unanfechtbar und wer sich dem widersetzte, wurde hart bestraft. Öffentlich erklärte Pol Pot erstmals im Jahr 1977, dass die KPK hinter Angkar stand und den Staat regierte, bis dahin war es ein offenes Geheimnis.

Ein ideologischer Aspekt, in dem die Khmer Rouge aber tatsächlich viele Bevölkerungsgruppen, namentlich die Nationalisten, Kommunisten und Royalisten, vereinigen konnten, war der Kampf gegen die USA, die nach der kambodschanischen Unabhängigkeit den französischen Kolonialismus als Feindbild der Roten Khmer ablöste. Da viele Menschen mit den Ideen des Kommunismus nicht so viel anfangen konnten, fokussierte sich die Propaganda der Roten Khmer zunächst ausschließlich auf den Kampf gegen die USA.

Der kambodschanische Bürgerkrieg

Auch wenn sie viele Menschen rekrutieren konnten, waren die Khmer Rouge zu Beginn militärisch wenig erfolgreich. Nachdem die Lon-Nol-Regierung die nordvietnamesische Armee aus Kambodscha verbannt hatte, besetzte sie die Grenzgebiete zu Vietnam, um den Ho-Chi-Minh-Pfad und damit die Versorgung der Vietcong aufrechtzuerhalten.

Mit der Akzeptanz Lon Nols weiteten die USA in den frühen 1970er Jahren ihre Luft- und Bodenangriffe auf kambodschanisches Territorium aus. Im Kampf gegen die Khmer Rouge bombardierten sie bei weitem nicht mehr nur die Grenzgebiete. Gerade in den letzten Wochen der Präsenz der US-Truppen im August 1973, nach Abschluss des Pariser Friedensabkommens zwischen Nordvietnam und den USA, wurde Kambodscha noch einmal heftig bombardiert.

Nach der Unterzeichnung des Pariser Friedensabkommens hatten viele kurzzeitig Hoffnung auf Frieden, da sie glaubten, die Khmer Rouge seien Marionetten Nordvietnams. Als die Kämpfe weitergingen, hoffte ein Großteil der Bevölkerung auf einen Sieg der Roten Khmer – und damit auf eine Rückkehr des Königs.

Durch den Bürgerkrieg flohen Tausende Menschen aus den bombardierten Gebieten, viele davon in die Hauptstadt Phnom Penh. Die Bevölkerung Phnom Penhs wuchs in dieser Zeit von 600.000 auf über 2 Millionen Menschen an. Außerdem brach die Wirtschaft ein und die Inflation stieg, wodurch sich die Lebenssituation der Bevölkerung erheblich verschlechterte. Die Regierung der Khmer-Republik verlor an Zustimmung, es gab Skandale wegen Korruption und auch militärisch wurden die Truppen durch die Khmer Rouge erheblich geschwächt.

Als sich die US-Truppen im August 1973 schließlich aus Kambodscha zurückzogen, begann das Ende der Republik Khmer. Für die Truppen Lon Nols war die fehlende US-amerikanische Unterstützung ein Desaster, da die (moralisch) geschwächte Armee den hochmotivierten Guerilla-Kämpfern der Roten Khmer nicht standhalten konnte. Stück für Stück eroberten die Khmer Rouge weitere Teile des kambodschanischen Territoriums, Ende 1973 kontrollierten sie ca. 85% des kambodschanischen Territoriums.


In den sogenannten "befreiten" Gebieten begannen die Roten Khmer bereits damit, ihr kommunistisches Regime zu errichten. Daher stammen die ersten Berichte von Zwangsumsiedlungen, Massakern und willkürlichen Exekutionen bereits aus den Jahren 1972/3.

Der Einmarsch der Roten Khmer in Phnom Penh

Durch ihre immer weiter wachsende Macht zeichnete sich ab, dass die Khmer Rouge früher oder später die Herrschaft in Kambodscha übernehmen würden. Die USA begannen daher Anfang April 1975, alle US-Bürger:innen aus Phnom Penh zu evakuieren und auch viele hochrangige und gebildete Khmer flohen ins Exil. Bereits seit Ende 1974 konnte Phnom Penh aufgrund einer Belagerung durch Kämpfer der Roten Khmer nur noch durch die Luft mit Lebensmitteln versorgt werden.

Die Soldaten Lon Nols reagierten unterschiedlich auf den sich abzeichnenden Verlust: einige kämpften bis zuletzt, andere flohen an die Grenze zu Thailand, manche wechselten ihre Kleidung und versuchten, ihre Soldatenvergangenheit geheim zu halten. Letzteres war in dieser Situation überlebenswichtig, denn die Khmer Rouge verkündeten, dass sie die Diener des alten Regimes „zerschlagen“ würden – und das wurde rigoros umgesetzt.

Der 17. April markiert den Tag, an dem die Khmer Rouge nach einem langen Kampf Phnom Penh einnahmen und Kambodscha damit vollends unter ihre Herrschaft stellten. Deshalb wird dieser Tag als der "offizielle" Beginn der Khmer-Rouge-Herrschaft gesehen.

Als die Soldaten der Roten Khmer im April 1975 in die Hauptstadt Phnom Penh einmarschierten, wurden sie von vielen Menschen jubelnd begrüßt. Viele hofften auf Frieden und nationale Einigung - und waren dafür auch bereit, in einem sozialistischen Staat zu leben. Zusätzlich hofften viele auf internationale Hilfe und den Wiederaufbau des bürgerkriegszerstörten Landes.

Diese Freude währte jedoch nicht lang, denn nur wenige Stunden später zwangen die Soldaten alle Menschen dazu, die Stadt zu verlassen. Offiziell war ihre Erklärung für die Evakuierung ein bevorstehender Bombenangriff durch die USA - alle Bewohner:innen sollten spätestens nach drei Tagen zurück in ihre Wohnungen können. Das war allerdings nur ein Vorwand, denn die Vertreibung war eine massenweise, dauerhafte Zwangsumsiedlung, schon lange geplant war. Damit brachten die Khmer Rouge die Menschen aus der Stadt in ländliche Gebiete, um sie dort in der Landwirtschaft arbeiten zu lassen. Den Menschen blieb keinerlei Zeit, irgendetwas einzupacken, jegliche Fahrzeuge wurden beschlagnahmt - denn Treibstoff war teuer, den durften, wenn überhaupt, ausschließlich hohe Parteikader benutzen.

Durch die äußeren Bedingungen, aber auch durch Gewalt der Roten Khmer kamen bei den Vertreibungen zahlreiche Menschen ums Leben und unzählige Familien wurden getrennt.

Fazit

Bis die Khmer Rouge in Kambodscha die Macht übernahmen, war es ein langer Weg. Lange Zeit spielte die kommunistische Bewegung keine Rolle, da eine große Mehrheit in der Bevölkerung Prinz Sihanouk und mit ihm die Monarchie unterstützte. Erst durch den Vietnamkrieg, von dem Kambodscha zunehmend ein Teil wurde, und die Bombardierungen durch die USA gewannen die Roten Khmer an Zustimmung für ihren Kampf gegen den "US-Imperialismus".

Nach dem Putsch durch General Lon Nol profitierten die Roten Khmer erneut stark von dem selbst erklärten Feindbild des US-Imperialismus und immer mehr Menschen schlossen sich ihnen an. Durch die Gründung einer Exilregierung in Kooperation mit Prinz Sihanouk erhoben sie sich endgültig zu einem ebenbürtigen Gegner der Regierungstruppen, die sie schließlich mit dem Einmarsch in Phnom Penh am 17. April 1975 besiegten.

Von da an errichteten sie in Kambodscha einen kommunistischen Staat, in dem zahlreiche Menschen verfolgt wurden und ein Fünftel der Bevölkerung starb bzw. ermordet wurde. Ihre Herrschaft sollte fast vier Jahre dauern, bis die Roten Khmer im Januar 1979 von der vietnamesischen Armee gestürzt wurden.

Quellen:

Bultmann, D. (2017). Kambodscha unter den Roten Khmer. Die Erschaffung des perfekten Sozialisten. Paderborn: Ferdinand Schöningh .

ECCC. (kein Datum). Khmer Rouge Hierarchy. Abgerufen am 25. April 2026 von kr-hierarchy.eccc.gov.kh.

Locard, H. (7. November 2012). Les années françaises des dirigeants khmers rouges: De Robespierre à l'ultramaoisme. (A. Vaulerin, Interviewer) Abgerufen am 25. April 2026 von https://doi.org/10.58079/q4st.

Pheng, P.-R., Chandler, D., Dearing, C., & Sopheak, P. (²2020). A history of Democratic Kampuchea (1975-1979). Phnom Penh: Documentation Center of Cambodia.

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