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Recap Woche 27: Weltfrauentag

  • 29. März
  • 3 Min. Lesezeit

Diese Woche musste ich ganz normal arbeiten und auch über das Wochenende sind meine Schwester und ich in Phnom Penh geblieben, denn sonntags haben wir - anlässlich des Weltfrauentages - etwas Besonderes gemacht, dazu aber später mehr :)

Freitags haben wir erstmal zusammen einen Kochkurs bei Sreng gemacht, schließlich sollte meine Schwester auch in den Genuss des köstlichen selbstgemachten Gemüse-Amoks kommen : )

Samstags haben wir einen entspannten Tag gemacht. Wir hatten beschlossen, Pfannkuchen mit Obst zu frühstücken. Dafür waren wir morgens erstmal zusammen auf dem Markt, um verschiedenste Früchte einzukaufen (wenn man schonmal hier ist, muss man sich ja da durchprobieren 😊). Ich muss sagen, meine Lieblingsfrüchte bleiben Mango und Banane, aber die Vielfalt an Obst hier ist schon beeindruckend - zumindest, wenn man nicht daran gewöhnt ist und weil es viele Obstsorten aufgrund des Klimas in Deutschland nicht gibt.

Nach unserem Frühstück sind wir zum Russian Market gegangen. Warum er "Russian" Market heißt, weiß ich gar nicht. Witzigerweise ist das nämlich auch nur die englische Bezeichnung, auf Khmer heißt er einfach nur "Phsar Tuol Tompoung", also Tuol Tompoung Markt. Tuol Tompoung ist ein Stadtbezirk von Phnom Penh, von daher ist die Bezeichnung auf Khmer einfach nur der "Stadtbezirksmarkt". Vielleicht finde ich ja noch heraus, warum er auf Englisch russischer Markt genannt wird 😅

However, dieser Markt ist ein bisschen touristisch, dort gibt es super viele Stände mit Souvenirs und Handwerksarbeiten, aber auch Schmuck, Werkzeuge und Lebensmittel - frische wie bereits zubereitete. Vor allem abends gibt es rund um den Russian Market viele Essensstände mit verschiedensten Speisen (die auch sehr empfehlenswert sind, meiner Meinung nach😋).


Nachmittags haben wir uns auf den Weg zum Royal Palace gemacht, um dort noch ein paar wichtige Bauwerke anzuschauen und anschließend auf der Walk Street zu Abend zu essen. Danach sind wir sehr zeitig schlafen gegangen, weil wir sonntags sehr früh wieder aufstehen mussten. Da stellt sich natürlich die Frage: Warum?

Anlässlich des Weltfrauentages fand in Phnom Penh - dieses Jahr zum fünften Mal - ein vier- und zehn-Kilometer-Lauf statt, für den ich mich angemeldet hatte, weil ich das eine sehr coole und wichtige Initiative finde. Dieser Lauf startete allerdings schon um 5:40h morgens (noch vor dem Sonnenaufgang). Umso schöner fand ich es aber, den Sonnenaufgang beim Joggen zu sehen. Die Strecke war auch super schön, es ging vom Wat Botum Park neben dem Royal Palace über Koh Pich nach Koh Norea wieder zurück zum Wat Botum Park. Meine Wunschzeit von unter einer Stunde habe ich zwar knapp verpasst, aber das ist zweitrangig. Ich habe den Lauf sehr genossen und die Atmosphäre war super schön.

Übrigens ist der 08. März in Kambodscha - anders als in Deutschland - ein gesetzlicher Feiertag. Mehr zu Frauenrechten und der Position von Frauen in der kambodschanischen Gesellschaft - zumindest soviel ich aus meiner Perspektive dazu sagen kann - gibt es in dem dazugehörigen Blogartikel, den ich in den nächsten Tagen veröffentlichen werde.

Den Nachmittag haben wir in einem netten Café verbracht und montags bin ich wieder zur Arbeit gegangen. Die meisten meiner Kolleg:innen sind dann für das Mobile Museum nach Kampong Thom aufgebrochen. Leider konnte ich dieses Mal nicht mitfahren, weil ich mir ab Donnerstag freigenommen hatte, um mit meiner Schwester in den Urlaub zu fahren - und darauf freue ich mich schon, auch wenn es echt schade ist, dass ich dadurch das Mobile Museum verpasse. Wohin wir fahren und was wir so gemacht haben, gibt es im nächsten Wochen-Recap ;)


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