Recap Woche 34: Wieder im Alltag
- 8. Mai
- 2 Min. Lesezeit
In der Woche nach Khmer New Year ist nicht so viel passiert. Man könnte sagen, es war eine normale Arbeitswoche. Die Frage danach, was "normal" denn eigentlich bedeutet und ob es überhaupt ein "normal" gibt, lasse ich an dieser Stelle unangeschnitten😂. Auf jeden Fall war es eine recht unspektakuläre Woche. Ein paar Dinge möchte ich dennoch erzählen:
Als erstes die Sonnenauf- und -untergänge. In den letzten Wochen waren sie sehr farbintensiv, es wirkte nahezu, als sei die Sonne ein Feuerball (technisch gesehen ist sie das ja auch, aber meistens wirkt sie aus unserer Perspektive von der Erde nicht so). Der Himmel verfärbt sich tieforange und mittendrin die intensive leuchtend rote Sonne. Das sieht echt beeindruckend aus! Allerdings lässt sich das auf Fotos nicht festhalten...
Am Donnerstag war Welttag des Buches. Zu diesem Anlass hat das Meta House verschiedene Autor:innen eingeladen und eine offene Diskussionsrunde organisiert. Es ging neben Büchern selbst auch um Fragen wie die Zukunft von Büchern, gerade vor dem Hintergrund zunehmender Möglichkeiten durch textgenerierende Künstliche Intelligenz. Insgesamt war es eine sehr nette Veranstaltung mit guten Gesprächen. Die eine Autorin, Sokunthea Hang, hat vorher auch als Journalistin gearbeitet und das hat mich auf eine Idee für einen neuen Blogartikel gebracht, also seid gespannt 😉

Sonntags habe ich mich mit B Lay getroffen, um bouldern zu gehen. Auf dem Weg dorthin hatte ich eine Begegnung der witzigen Art, denn mitten in Phnom Penh ist mir ein Hahn über den Weg gelaufen😂
Für mich war es das erste Mal, bouldern zu gehen, und es hat total Spaß gemacht, vielleicht mache ich das in Zukunft ein bisschen öfter🤩
Und noch etwas: In der letzten Zeit war so viel los, dass ich das erst letztens realisiert habe. Inzwischen sind schon acht Monate vorbei - und damit nur noch vier übrig. Es ist so krass, wie schnell die Zeit vergeht. Gleichzeitig sind vier Monate irgendwie eine komische Länge. Einerseits ist es immer noch recht lang - immerhin ist es näher an sechs Monaten als am Ende meiner Zeit in Kambodscha. Andererseits sind nun schon zwei Drittel meines Aufenthaltes vorbei und - vor allem im Rückblick - verging die Zeit wie im Flug. Oh man, ich bin mal gespannt, was ich in vier Monaten dazu sagen werde... Auf jeden Fall freue ich mich auf die kommende Zeit, weil noch einige spannende Dinge anstehen und passieren werden😊
Es gibt noch eine eher traurige Nachricht aus Kambodscha, die es glaube ich nicht in die deutschen Medien geschafft hat und die ich nicht vorenthalten möchte: Der aktuelle kambodschanische König hat Krebs und ist deshalb nach China gereist, um sich dort behandeln zu lassen. Ich finde es irgendwie interessant, dass der König nach China reist, um sich dort behandeln zu lassen, statt in seinem eigenen Land zu bleiben...
Abgesehen davon geht der Alltag ganz normal weiter. Montag bis Donnerstag musste ich arbeiten, freitags hatten wir - wie in Deutschland auch - Feiertag wegen des Tags der Arbeit. Dementsprechend habe ich die Gelegenheit genutzt, um einen kleinen Wochenendtrip zu machen. Wohin es mich verschlagen hat, gibt es im nächsten Wochen-Recap zu lesen 😉


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