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Recap Woche 47: Eine Woche Siem Reap

  • 10. Aug.
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 11. Aug.

Bevor ich von der nächsten Woche berichte (die sehr spannend war), möchte ich eine kleine Ankündigung machen. Ich komme ja bald zurück nach Deutschland und es würde mich sehr freuen, euch wiederzusehen! Deshalb werde ich eine Rückkehr-Party veranstalten, einen entspannten Nachmittag mit einigen kambodschanischen Leckereien, Fotos und Zeit, sich ein bisschen ausführlicher auszutauschen 😊


Jetzt aber zu letzter Woche: Im November hatte ich ja davon erzählt, dass das Museum in der Provinz Kampong Speu das "Mobile Museum" durchgeführt hat. Das ist ein Programm, mit dem das Museum jeweils an eine Schule in einer der Provinzen Kambodschas geht und dort über die Zeit der Roten Khmer sowie die Arbeit des Museums informiert. Nun hatte ich das Glück, dass dieses Programm noch einmal stattgefunden hat - diesmal in Siem Reap.

Montagfrüh haben wir uns also am Museum getroffen, den Transporter beladen und uns schließlich auf den Weg nach Siem Reap gemacht. Als wir nachmittags irgendwann angekommen sind, haben wir einen kurzen Stopp an der Schule gemacht, um uns dort die örtlichen Gegebenheiten anzuschauen. Passenderweise heißt die Schule "Schule des 10. Januar 1979" - benannt nach dem Tag, an dem Siem Reap von den Roten Khmer befreit wurde.

Abends sind wir dann ein bisschen durch die Stadt geschlendert, haben und den Abend dann auf der Pub Street ausklingen lassen. Ich habe das erste Mal in diesem Jahr Döner gegessen 😂. Für B Leap war es auch das erste Mal, Döner so im Brot zu essen, denn meistens gibt es kebab hier nur im Wrap-Style, also eingerollt. Für deutsche Verhältnisse war der Döner zwar recht dünn belegt, aber nichtsdestotrotz sehr lecker 😊


Am nächsten Tag haben wir die mobile Ausstellung aufgebaut und alles eingerichtet, denn mittwochs sollte sie eröffnet werden. Das hat auch alles super funktioniert, wir hatten glücklicherweise keine Probleme 😊


Mittwoch fand morgens die Eröffnungsfeier statt, an der richtig viele Schüler:innen teilgenommen haben - mit 200 deutlich mehr, als wir erwartet hatten.

Allerdings gab es danach eine ganz schöne Flaute und kaum Schüler:innen haben unsere Ausstellung besucht. Zum Teil lag das wahrscheinlich daran, dass Ferienzeit ist und viele deshalb gar nicht in der Schule waren. Dass das der Fall war, ist blöd gelaufen, irgendwie hat die Kommunikation da nicht so ganz funktioniert.

Immerhin war unsere Ausstellung am Donnerstag deutlich stärker besucht, denn da musste der gesamte Abschlussjahrgang an diesem Tag in die Schule kommen, um noch irgendwelche Dokumente für die Abschlussprüfungen abzuholen. Gerade für diese Schüler:innen sind die Roten Khmer laut meinen Kolleg:innen sehr relevant, weil es eigentlich immer Fragen dazu in den Abschlussprüfungen gibt - gut für uns 😉

Abends haben wir noch zügig abgebaut und den Transporter wieder beladen, damit freitags die Rückfahrt schon früh angetreten werden konnte - allerdings nicht für mich. Ich wollte sowieso nochmal ein Wochenende in Siem Reap verbringen, bevor ich zurück nach Deutschland gehe und hatte mir witzigerweise, noch bevor ich vom Mobile Museum wusste, genau dieses Wochenende rausgesucht 😂 So bin ich einfach noch ein bisschen länger geblieben 😊

Freitags habe ich dann erstmal einen entspannten Tag in einem Café verbracht und ein bisschen gearbeitet - schließlich gibt es noch ein paar Dinge, die ich erledigen muss, bevor ich zurück nach Deutschland fliege...


Samstags habe ich mit zwei anderen Reisenden, die ich freitags getroffen hatte, einen Ausflug zu einem floating village gemacht. Floating villages sind schwimmende Dörfer auf dem oder nahe des Tonle Sap. Da der Wasserspiegel im See sich über das Jahr stark verändert, haben die Menschen hier schwimmende Dörfer gebaut. So können sie unabhängig vom sich verändernden Wasserspiegel das ganze Jahr hier leben.

Am nächsten Morgen bin ich um 04:00h aufgestanden, um mich fertig zu machen und zu Angkor Wat zu fahren. Warum so früh? Eines der wohl schönsten Laufevents hat hier stattgefunden: der Angkor Empire Run. Als ich angekommen war, habe ich mich ein bisschen aufgewärmt, bevor es um 05:30h an die Startlinie ging. Start- und Zielpunkt waren an der Rainbow Bridge bei Angkor Wat. Von da aus ging es an den Tempeln Kravan, Bat Chum und Banteay Kdei vorbei, über Ta Prohm und Ta Keo durch das Victory Gate zum berühmten Bayon Tempel und dann durch das South Gate zurück zum Start. Der Lauf war echt schön, die Kulisse ein Traum - und es war durch die vielen Bäume glücklicherweise deutlich kühler als in Phnom Penh 😅

Große Hoffnungen auf eine neue Persönliche Bestzeit hatte ich nicht, weil mir meine Achillessehne seit Samstag plötzlich ziemliche Schmerzen bereitet hat😫. Umso mehr habe ich mich am Ende gefreut, dass ich ganze 20 min schneller gelaufen bin als beim letzten Mal🥳


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