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Neues aus Phnom Penh


Returnees
Ich habe ja schon ein bisschen erzählt, dass mein Kollege und ich uns für unsere Ausstellung mit Returnees beschäftigen, das hier ist jetzt ein Artikel, der sich inhaltlich mit dieser Gruppe befasst. Returnees sind Kambodschaner:innen, die vor der Machtübernahme der Roten Khmer im Ausland gelebt haben - bspw. als Diplomat:innen, für eine Ausbildung oder ein Studium - und sich nach dem 17. April 1975 entschieden haben, nach Kambodscha zurückzukehen, trotz der Herrschaft der Ro
21. Juli8 Min. Lesezeit


Die Überlebenden von S-21
Der letzte Artikel hat sich mit dem Gefängnissystem der Roten Khmer beschäftigt. Dieses war äußerst brutal und gerade in den hierarchisch höheren Gefängnissen, allen voran S-21, gab es quasi keine Überlebenschancen. In S-21 waren über 18.063 Menschen inhaftiert, darunter wissen wir nur von 12 Überlebenden. Ihnen und ihren Geschichten ist diesen Artikel gewidmet. Unter den Überlebenden waren acht Erwachsene und vier Kinder. Die Identität von zwei Mädchen, die im Januar 1979 vo
19. Juli4 Min. Lesezeit


Das Gefängnissystem der Roten Khmer
Während ihrer Herrschaft errichteten die Roten Khmer fast 200 Gefängnisse im ganzen Land. Offiziell waren es aber gar keine Gefängnisse, denn sie hießen „Sicherheitsbüro“ oder „Sicherheitszentrum“. Pol Pot selbst sagte: „Wir haben keine Gefängnisse. Wir benutzen nicht einmal das Wort ‚Gefängnis‘. Schlechte Elemente werden produktiver Arbeit zugeteilt.“ Die Roten Khmer errichteten ihren Verfolgungsapparat nach maoistisch-chinesischem Vorbild und mit Hilfe chinesischer Berater.
28. Juni11 Min. Lesezeit
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