Hintergründe zum Grenzkonflikt mit Thailand
- 6. Jan.
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Khmer- und Siam-Reiche
Das Khmer-Reich war vom neunten bis zum 15. Jahrhundert die vorherrschende Regionalmacht in Südostasien. Bis zu seinem Höhepunkt im zwölften Jahrhundert umfasste es einen Großteil des südostasiatischen Festlandes, unter anderem viele Gebiete des heutigen Thailands, Vietnams und Laos. Durch seine enorme Größe prägte das Khmer-Reich mit seiner Haupstadt Angkor die Kunst, Kultur und Architektur der gesamten Region. (1) In dieser Zeit wurde auch der - bis heute umstrittene - Preah Vihear Tempel gebaut, der architektonisch vor allem von dem damals vorherrschenden Hinduismus beeinflusst wurde (2).
Im zwölften Jahrhundert begann der langsame Fall des Khmer-Reiches und der Aufstieg des Ayutthaya-Königreiches (heutiges Thailand). Dieses eroberte Teile des Khmer-Territoriums, wodurch viele angkorianische Tempel heute auf thailändischem Boden stehen (3). Im Jahr 1431 nahmen siamesische (heute würde man sagen thailändische) Truppen die Khmer-Hauptstadt Angkor ein, weshalb der kambodschanische König in Richtung Süden floh. Im Jahr 1794 übergab der politisch stark geschwächte König die Kontrolle über einige nordwestliche Provinzen an den Siam-König. Um weitere Gebietsverluste zu verhindern, wandte sich der Khmer-König Norodom Mitte des 19. Jahrhunderts mit einem Schutzgesuch an Frankreich, um dieses als Schutzmacht zu gewinnen. Napoleon III. lehnte dies allerdings ab. Kurz darauf, im Jahr 1863, besetzte Frankreich die Überreste des einst prächtigen Khmer-Reiches im Zuge seiner Kolonialbestrebungen in Südostasien. (2)
In den letzten Jahrzehnten beschuldigen zunehmend Khmer Thais der kulturellen Aneignung, mit der Begründung, dass essenzielle Teile der thailändischen Kultur ihre Wurzeln in der angkorianischen Kultur haben, darunter Kunst und Architektur, aber auch Kulturelles wie die Kampfsportart Muay Thai, die von Kun Khmer abstammt. Die thailändische Seite hingegen vertritt die Ansicht, dass die aktuell gestellten Gebietsansprüche trotz der kulturellen Verflechtungen gerechtfertigt seien, da letztere schon vor mehreren Jahrhunderten stattfanden. (1)
Kolonialzeit und 20. Jahrhundert
Das expansionsorientierte Siam-Reich musste sich im Franco-Siamesischen Krieg 1893 den französischen Truppen geschlagen geben. Nach der Niederlage war dem siamesischen König klar, dass er keine weiteren Gebietsansprüche mehr stellen konnte, denn er war Frankreich militärisch unzweifelhaft unterlegen. Deshalb unterzeichneten beide Staaten 1904 einen Vertrag, der den Grenzverlauf zwischen Kambodscha und Thailand festlegen sollte. Als Grenzlinie wurde hierbei die Wasserscheide im Dângrêk-Gebirge verwendet, was den Preah Vihear Tempel und sein Umland dem siamesischen Königreich zugesprochen hätte. Zu dieser Schlussfolgerung kommt der Vertrag von 1904 allerdings nicht, denn laut diesem soll eine gemischte Kommission den genauen Grenzverlauf festlegen. Für diese Kommission erstellte die französische Seite 1907 eine detaillierte Karte, die den Preah Vihear Tempel mit dem ihm ungebenden Gebiet komplett Kambodscha zusprach. Die siamesischen Gesandten der Kommission bestätigten diese Karte nicht, machten aber ihrerseits auch keinen Gegenvorschlag. (2)
Während des Zweiten Weltkriegs besetzte Thailand, das mit Japan verbündet war, viele der Gebiete, die es 1907 durch den Grenzvertrag verloren hatte. Allerdings musste Thailand die Gebiete 1946 an Frankreich zurückgeben - eine Bedingung dafür, dass es in die Vereinten Nationen aufgenommen wurde. (1) Nach dem Abzug der französischen Truppen infolge der kambodschanischen Unabhängigkeit besetzte die thailändische Armee das Gebiet um den Preah Vihear Tempel 1954 erneut. Daraufhin rief die kambodschanische Regierung im Jahr 1959 den Internationalen Gerichtshof (IGH) an, um die Zugehörigkeit des Tempels juristisch klären zu lassen. In seinem Urteil von 1962 sprach der IGH den Preah Vihear Tempel und sein Umland Kambodscha zu, mit der Begründung, dass die Karte von 1907 Gültigkeit besäße, da die thailändische Seite nicht offiziell dagegen vorgegangen sei, sondern sie stillschweigend akzeptiert habe. Bis heute hat die thailändische Regierung diese Entscheidung nicht wirklich anerkannt. (3)
Aufgrund der sehr technischen Begründung hat das IGH-Urteil zwar zu einer kurzfristigen Entspannung geführt, den Konflikt aber in keinster Weise gelöst. Denn für beide Länder stehen Fragen nach der kulturellen Zugehörigkeit des Tempels mit den historischen und normativen Dimensionen dieses Konflikts im Vordergrund.
Im Jahr 1963 bei einer Zeremonie am Preah Vihear Tempel erkannte Prinz Sihanouk die Wichtigkeit dieses Tempels für Buddhist:innen auf beiden Seiten der Grenze an und gestattete Thais, den Tempel ohne Visum zu besuchen, sodass das Tempelgebiet zu einer Art "binationalem Territorium" wurde. Die folgenden Jahrzehnte über war der Tempel jedoch unbesuchbar, für Tourist:innen wie Gläubige, da die Roten Khmer sowie andere militärische Kräfte das Gebiet kontrollierten und unzählige Landminen verlegten. Erst in den späten 1990er Jahren wurde der Tempel wieder für Tourist:innen geöffnet. (2)
Entwicklungen im 21. Jahrhundert

Der Konflikt flammte wieder auf, als die kambodschanische Regierung 2007 den Preah Vihear Tempel zum UNESCO-Weltkulturerbe erklären lassen wollte. Die thailändische Regierung reagierte darauf empört und sagte, die Bewerbung sei nicht möglich, ohne thailändisches Territorium mit einzubeziehen, woraufhin Kambodscha die Bewerbung zurückzog. Im Juni 2008 beschloss die Thailands Regierung überraschenderweise, den Antrag zu unterstützen. Infolgedessen nahm die Regierung in Phnom Penh die Bewerbung wieder auf, allerdings nur für das Tempelgebiet selbst, was wiederum zu Empörung in der Opposition und mächtigen Kreisen in Thailand führte. Diese war allerdings nicht nur durch die UNESCO-Bewerbung, sondern auch durch Kritik an der Regierung in Bangkok allgemein ausgelöst worden. Nach heftigen Protesten und wachsenden Spannungen schloss Kambodscha im Juni 2008 die Grenze an der Tempelanlage. Nicht mal einen Monat später entschied das thailändische Verfassungsgericht, dass die Unterstützung der UNESCO-Bewerbung durch die thailändische Regierung verfassungswidrig war, weil dafür ein Parlamentsbeschluss notwendig gewesen wäre. (3)
Trotz aller Auseinandersetzungen wurde der Preah Vihear Tempel am 07. Juli 2008 offiziell Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Während diese Entscheidung in Kambodscha als ein riesiger Erfolg gefeiert wurde, zeigte sich Thailand empört. Beide Seiten sammelten Truppen entlang der Grenze - mutmaßlich über 4.000 Soldat:innen - und es kam zu tagelangen Gefechten. Ende Juli einigten sich die beiden Außenminister auf eine Truppenreduzierung, was die Situation entschärfte und - zumindest kurzfristig - eine weitere militärische Eskalation verhinderte. (3)
Nur drei Jahre später, 2011, kam es erneut zu militärischen Auseinandersetzungen entlang der Grenze, tausende Menschen mussten ihr Zuhause verlassen. Nach einigen Tagen beruhigte sich die Lage wieder. Infolge der Eskalation hatte die kambodschanische Regierung den IGH erneut angerufen, um den Grenzverlauf nochmals richterlich beschließen zu lassen. Im Jahr 2013 bestätigte der IGH seine Entscheidung von 1962 und sprach den Preah Vihear Tempel Kambodscha zu. (4)
2025
Zu den genauen Eskalationsstufen im Jahr 2025 gibt es unterschiedliche Ansichten, abhängig davon, ob man sich bei kambodschanischen oder thailändischen Medien informiert. Dennoch gibt es einige Ereignisse, die auch international in den Medien waren bzw. von beiden Seiten anerkannt werden, auch wenn sich die Sichtweise auf die Ereignisse unterscheidet.
Im April begannen beide Seiten, Truppen und Ausrüstung entlang der Grenze zu sammeln, am 28. Mai starb ein kambodschanischer Soldat durch Gefechte, woraufhin die kambodschanische Nationalversammlung im Juni beschloss, den Konflikt erneut vor den IGH zu bringen. Der Juni war insgesamt von gegenseitigen Vorwürfen und diplomatischen Angriffen geprägt. So haben beide Seiten Grenzübergänge geschlossen und Kambodscha stoppte Gas- und Dieselimporte aus Thailand. (5)
Außerdem veröffentlichte der ehemalige Premierminister und aktuelle Senatspräsident Kambodschas Hun Sen im Juni Ausschnitte eines Telefonats mit der damaligen Premierministerin Thailands, Paetongtarn Shinawatra. Darin bezeichnet sie Hun als "Onkel", zeigt sich ihm gegenüber unterwürfig und distanziert sich vom eigenen Militär. Die Veröffentlichung dieses Telefonats führte zur Suspendierung der Shinawatras durch ein Verfassungsgericht und letztlich zum Zusammenbruch ihrer Regierung. Da die Premierministerin zu diesem Zeitpunkt unter innenpolitischem Druck stand, ist anzunehmen, dass das geleakte Telefonat ein bewusster Schlag Hun Sens gegen die thailändische Herrscherfamilie Shinawatra war. Unklar ist, warum er die Verbindungen zur Shinawatra-Familie kappt, denn jahrzehntelang waren beide Familien eng verbunden. Eine mögliche Erklärung besteht in dem Vorhaben Thaksin Shinawatras, dem Vater von Paetongtarn und ehemaligen Premierminister Thailands, Kasinos in Thailand zu legalisieren. Das würde der kambodschanischen Glücksspielindustrie starken wirtschaftlichen Schaden zufügen und somit die Einnahmen der Regierung in Phnom Penh erheblich senken. (6)
Im Juli kam es das erste Mal für das Jahr 2025 zu einer mehrtägigen militärischen Eskalation an der Grenze. Auslöser dafür war die Explosion einer Landmine am 23. Juli, durch die ein thailändischer Soldat ein Bein verlor. Landminen spielen in dem Konflikt dieses Jahr eine große Rolle. Insgesamt gab es 18 thailändische Soldaten, die durch Minen verletzt wurden - obwohl sowohl Thailand als auch Kambodscha 1997 den Ottawa-Vertrag unterzeichnet haben, der den Einsatz, die Herstellung, Lagerung und Weitergabe von Anti-Personen-Minen grundsätzlich verbietet. Wo kommen die Minen also her? Die Grenze Kambodschas zu Thailand ist auch bekannt als der K5-Minengürtel, denn die kambodschanische Regierung, damals von Vietnam gestützt, verlegte in den 1980er Jahren unzählige Minen entlang der Grenze zu Thailand, als Schutz vor den Khmer Rouge. Die damals verlegten Minen kamen aus der Sowjetunion. Nun wirft Thailand Kambodscha vor, neue Minen verlegt zu haben, was Kambodscha vehement bestreitet. Eindeutig geklärt ist die Situation nicht. Laut Ly Thuch, dem Vizepräsidenten das "Cambodia Mine Action and Victim Assistance Authority", lagen die Minen in Gebieten, die vom thailändischen Militär kontrolliert würden. Er glaubt, Thailand habe die Minen verlegt, um einen Konflikt mit Kambodscha zu provozieren (7).
Die Nachrichtenagentur Reuters schreibt, die Minen seien laut Experten neu verlegt worden. Diese Einschätzung basiere auf Fotos, die vom thailändischen Militär zur Verfügung gestellt wurden. Allerdings lasse sich nicht überprüfen, wo die Fotos aufgenommen wurden und wer die Minen verlegt hat. (8)
Nach dem Minenvorfall stufte Thailand keine drei Stunden später die diplomatischen Beziehungen zu Kambodscha herab, zog seinen Botschafter aus Phnom Penh ab und wies den kambodschanischen Botschafter aus Bangkok aus. (5) Am folgenden Tag eskalierten die Kämpfe an der Grenze. Laut dem thailändischen Verteidigungsministerium hätten kambodschanische Soldaten das Feuer am Ta Moan Thom Tempel eröffnet, unter anderem mit BM-21 Raketen, die auch zivile Ziele innerhalb Thailands attackierten. Thailand reagiere auf diese Angriffe ausschließlich in Selbstverteidigung. (9) Das kambodschanische Verteidigungsministerium berichtet demgegenüber, Thailand habe die Eskalation durch Drohnenflüge über kambodschanischem Territorium oder der Verlegung von Stacheldraht am Eingang des Ta Moan Thom Tempels provoziert. Ebenso seien Luftangriffe mit F-16 Kampfjets auf andere Teile der Preah Vihear Provinz geflogen worden und Kambodscha habe erst gegen neun Uhr morgens angefangen, sich zu verteidigen. Am Abend des 24. Juli sei der Preah Vihear Tempel das erste Mal beschädigt worden. (5)
In den folgenden Tagen breiteten sich die Kämpfe aus, mindestens 48 Menschen kamen dadurch ums Leben. (10) Ein Notfalltreffen des UN-Sicherheitsrates, den der kambodschanische Vertreter bei den Vereinten Nationen um Hilfe gebeten hatte, forderte beide Seiten dazu auf, eine bilaterale Lösung zu finden. Am Abend des 28. Juli einigten sich Thailand und Kambodscha unter Vermittlung von US-Präsident Trump und dem malaysischen Premierminister Anwar Ibrahim auf einen bedingungslosen Waffenstillstand, der um Mitternacht desselben Tages in Kraft trat. (5) Thailands Verteidigungsministerium wirft Kambodscha vor, nicht an einem dauerhaften Frieden interessiert zu sein, da es bis zum 30. Juli gefeuert habe sowie auch am 31. Juli noch Operationen entlang der Grenze ausführe, bspw. mit Beobachtungsdrohnen in thailändischem Staatsgebiet. (9) Die britische Nachrichtenagentur BBC schreibt über diesen Waffenstillstand, dass Thailand ihn nur akzeptiert habe, weil Trump mit hohen Zöllen gedroht habe. Kambodscha als schwächerer Verhandlungspartner sei demgegenüber froh um die externe Mediation gewesen. (11)
Nach dem Waffenstillstand kam die Grenzregion zunächst zur Ruhe, am 26. Oktober wurde ein weiteres Abkommen getroffen, das jedoch von der thailändischen Seite nicht als Friedensabkommen anerkannt wurde. Bis zum 11. November hielt dieses Abkommen, als Thailands Regierung seine Aussetzung erklärte, nachdem ein thailändischer Soldat durch eine Mine schwer verletzt wurde. Ab dem achten Dezember eskalierte die Lage an der Grenze erneut (dazu gibt es einen eigenen Blogeintrag). (10) Die militärischen Auseinandersetzungen hielten drei Wochen an, am 27. Dezember wurde ein Waffenstillstand geschlossen, der bislang anhält. Die Freilassung von 18 kambodschanischen Soldat:innen am 31. Dezember, die seit den Gefechten im Juli in thailändischer Gefangenschaft waren, wird dabei international als Erfolg des Waffenstillstands und als Symbol des Entgegenkommens gewertet.
Innenpolitik
Auch wenn dieser Konflikt entlang der Grenzen ausgetragen wird, ist die Rolle der innenpolitischen Situation in beiden Ländern nicht zu unterschätzen. Schon frühere Eskalationen gingen stets mit innenpolitischen Bestrebungen von Hun Sen (kambodschanischer Premierminister von 1998-2023) in Kambodscha und Thaksin Shinawatra (thailändischer Premierminister von 2001-2006, danach aber weiterhin politisch einflussreich) einher. Bislang ermöglichte die gute Beziehung der beiden zueinander eine zügige Einigung auf ein Ende der Kämpfe, was nun durch den Bruch Hun Sens mit der Shinawatra-Familie nicht mehr der Fall ist.
Aktuell wolle Premierminister Hun Manet in Kambodscha, so Thitinan Pongsudhirak vom Institut für Sicherheit und Internationale Studien der Chulalongkorn-Universität in Thailand, den Krieg nutzen, um mehr Unterstützung für seine Politik zu erlangen. Ebenso lenke der Konflikt von negativen Schlagzeilen über Kambodscha ab, denn dieses gelte international als Hochburg für Telefonbetrug sowie als Zentrum für Geldwäsche und Menschenhandel. Dabei stünden einige enge Vertraute der Hun-Familie direkt in der Kritik. (12)
Auch in Thailand hat der Konflikt innenpolitische Auswirkungen. Er stärkt das Nationalgefühl und steigert Popularität und Unterstützung für das Militär. Davon profitieren konservative Eliten, die unter den Shinawatras Einflussverlust fürchten. Die Shinawatra-Familie regiert in Thailand seit den 2000ern fast ununterbrochen.
Durch das geleakte Telefongespräch durch Hun Sen und dem daraus resultierenden Zusammenbruch der Regierung ist zur Zeit eine Übergangsregierung im Amt, die Neuwahlen für Anfang 2026 ausgerufen hat. Somit wird auch im Wahlkampf die Aufmerksamkeit auf die "externe Bedrohung" gelenkt und innenpolitische Probleme oder Kritik treten in den Hintergrund. (12)
Was jetzt?
Auf beiden Seiten der Grenze führt nationalistische Rhetorik zu wachsenden Ressentiments gegenüber dem anderen Land sowie einem steigenden Nationalgefühl. Dadurch werden die Fronten dieses Konflikts verhärtet und eine Einigung wird unwahrscheinlicher. Dass sich die beiden Herrscherfamilien nicht mehr verstehen, wirkt in dieser Situation als Brandbeschleuniger. Dennoch sollte ein langfristiger Krieg - weder ideell noch wirtschaftlich - nicht im Interesse beider Länder sein.
Obwohl die historische Dimension dieses Konflikts eine große Rolle spielt und für die Bevölkerung im Vordergrund steht, lässt sich durchaus der Eindruck gewinnen, dass die "zwei starken Männer" Hun Sen und Thaksin Shinawatra ihre eigenen über die nationalen Interessen stellen und den Konflikt gezielt eskalieren (lassen), wenn sie selbst davon profitieren.
Gleichwohl bietet der aktuelle Waffenstillstand und die Freilassung der kambodschanischen Soldat:innen Hoffnung auf einen - zumindest mittelfristigen - Frieden.
Quellen:
(1) Stand: 31.12.2025, https://www.britannica.com/event/Thailand-Cambodia-Conflict (04.01.2026).
(2) Stand: 2009, https://spice.fsi.stanford.edu/docs/thailand_and_cambodia_the_battle_for_preah_vihear (04.01.2026).
(3) Stand: 19.08.2008, https://www.kas.de/documents/252038/253252/7_dokument_dok_pdf_14399_1.pdf/ef834b90-9402-b82e-8644-e965bed1731e?version=1.0&t=1539670363793 (04.01.2026).
(4) Stand: 24.07.2025, https://www.zdfheute.de/politik/ausland/thailand-kambodscha-gefechte-grenzkonflikt-ursache-100.html (04.01.2026).
(5) Stand: Juli 2025, https://www.cd-center.org/timeline-of-cambodia-and-thailand-border-conflict/ (04.01.2026).
(6) Stand: 26.07.2025, https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-07/kambodscha-thailand-konflikt-hun-sen-thaksin-shinawatra/komplettansicht (04.01.2026).
(7) Stand: 15.12.2025, https://www.nytimes.com/2025/12/10/world/asia/thailand-cambodia-war-mines.html?searchResultPosition=7 (04.01.2026).
(8) Stand: 16.10.2025, https://www.reuters.com/world/asia-pacific/landmines-that-sparked-thai-cambodia-clash-were-likely-newly-laid-experts-say-2025-10-16/ (04.01.2026).
(9) Stand: 30.09.2025, https://www.thaigov.go.th/en/media/infographic/8862 (04.01.2026).
(10) Stand: 08.12.2025, https://www.bangkokpost.com/thailand/general/3152354/timeline-thailandcambodia-conflict (04.01.2026).
(11) Stand: 11.12.2025, https://www.bbc.com/news/articles/c39p7jkp27lo (04.01.2026).
(12) Stand: 11.12.2025, https://www.dw.com/de/thailand-und-kambodscha-nationalismus-hoch-im-kurs/a-75115791 (04.01.2026).



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